Mislim Imeroski Sensei, seit über 24 Jahren Leiter der Karateschulen Flawil und Altstätten, hat das japanische Diplom JKF (Japan Karatedo Federation), wie auch das Diplom der SKF (Swiss Karate Federation) für die bestandene Prüfung zum 6. Dan entgegennehmen dürfen. Vorausgegangen sind unzählige Training und Besuche in Japan, um einerseits die Technik zu verfeinern und auch um die Fitness und Beweglichkeit auf hohem Niveau zu halten. Jährliche Besuche von wichtigen Karatelehrern in Japan gehören beim 61-jährigen ebenfalls dazu, um über Neuerungen im Karatesport informiert zu bleiben. Aus diesen Kontakten zum Mutterland des Karate knüpft Imeroski dann auch immer wieder freundschaftliche Kontakte. Sein hohes Fachwissen im Kumite (Kampf) stellt Mislim Imeroski auch regelmässig als nationaler und internationaler Kampfrichter zur Verfügung.
Der 6.Dan im Karate ist eine hohe Meistergraduierung, die den Träger als sehr erfahrenen Karateka ausweist und ihm den Titel «Renshi» (Kenner des Weges) verleiht. Nach Erreichen des 6. Dan ist es dem Träger in der Regel gestattet, den traditionellen schwarzen Gürtel durch einen rot-weissen zu ersetzen.
Der Karatelehrer von zwei Schulen, schliesst mit der bestandenen Prüfung, ein erfolgreiches Jahr ab. Die Karateschule trainiert Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene. Dabei motiviert und begleitet Imeroski regelmässig junge Karatekas an nationale und internationale Wettkämpfe – mit beachtlichem Erfolg. An der Schweizermeisterschaft Ende November 2025 in Sursee, wofür man sich vorab qualifizieren musste, starteten drei Karatekas. Mit zwei Vize-Schweizermeistertiteln und zwei ebenfalls sehr guten 3. Rang habe alle drei Athleten Edelmetall erreicht.
Mislim Imeroski kam 1984 aus dem kleinen Ort Oktisi, Mazedonien, in die Schweiz. Seiher prägt er das Karate in der Schweiz mit. Er ist Mitgründer des St.Galler Karateverbands und hat dazu beigetragen, dass sich der Kampfsport in der Schweiz weiterentwickelt hat.
